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Toskana / französische Alpen

Wohnmobilreise 10 / 2014
Mo.29.9. Bad Bergzabern / Varese
Es ist 11 Uhr , El_Scudo gepackt, getankt, gewogen: 1800 kg..... looooooos !!!!
Wir fahren über die franz. Autobahn (machen wir eigentlich immer, kein Stau und wenig Verkehr) in Richtung Basel als Fernziel Varese/ Italien.
Kurz vor Weil/ Basel kauften wir uns eine schweizer Vignette, damit wir sorglos durch den Dschungel der helvetischen Eidgenossen und deren Autobahnen und zahlreichen Tunnels chauffieren konnten.
Am Gotthard, da es bereits 14 Uhr war, beschlossen wir der Tunnelautobahn gen Italien zu folgen. Eigentlich hatten wir geplant über den Gotthard zu fahren. Aber die Zeit fehlte diesmal dazu.
Auf unserem Weg links und rechts die Riesenberge, die teilweise schneebedeckt waren. Ein herrliches Gebirgspanorama begrüßte uns.
Nachdem wir in Lugano noch getankt hatten( 1,41€/ l.), fuhren wir Richtung Bellinzona weiter. Irgendwann dann runter von der Autobahn und über Land-und Ortsstrassen weiter bis Varese zu unserem Stellplatz in Garvirate am Lago di Varese.
Es war ein schöner Stellplatz mit festem Untergrund, der mit Coins (1,50€/ 3h) zu befahren war. Strom kostete 1€/12h. Sehr ruhig und liebevoll, ohne Dusche /WC.
Stellplatz Garvirate Lago di Varese.
Di.30.9.Varese bis Rapallo
Der Lago di Varese liegt im Nebel. Weiter gehts in Richtung Genua über Landstrassen, vorbei an halbverlassenen Dörfern ,durch Piemont, die Lombardei, Ligurien und zwischen großen Reisfeldern hindurch. In Tortona an der Kirche mit der Madonna della Guardia (einer schon weit sichtbaren goldenen Madonna auf der Kirchturmspitze) machen wir Rast. Ein original Panini, Mortadella und Kaffee. Herrlicher Sonnenschein macht Lust auf mehr.
Dann kommts ganz dick. Das Navi lotst uns im dicksten Feierabendverkehr durch Genua.
Die Italiener haben da kein Problem mit, wo 2 Fahrspuren zu wenig sind , macht man eben 5 !. Links Motorroller,rechts Motorroller, vorne, hinten. Egal, Augen zu und Durch.
Unser Navi steht immer noch auf Autobahnen vermeiden und so kommt das nächste Highlight. die Via Aurelia. Serpentinen rauf, Serpentinen runter, Haarnadelkurven aber strahlender Sonnenschein und traumhafte Sicht auf Berge und Meer.
Gegen 18:00 sind wir in Rapallo auf dem " Camping Rapallo", einem kleinen Campingplatz, wo wir für eine Übernachtung incl. WC, kalte Dusche , Strom und W-Lan 24€ bezahlten.
Zwar hundemuede aber Glücklich und Lust auf Meer.
Camping Rapallo
Mi.1.10. Rapallo nach Deiva Marina
Heute starteten wir zum gebuchten Campingplatz " Camping ValDeiva in Deiva Marina".
Wir haben Zeit, es ist noch früh und so nehmen wir wieder die Via Aurelia.
Same procedure as yesterday. Bergauf, Bergab..mit einem Wohnanhänger muss das ein Alptraum sein.
Die Strecke ist einfach malerisch, dabei wieder Sonne pur. Rechts das Mittelmeer, unter uns die Berge, so gehts die knapp 60 km bis Deiva Marina.
Wir brauchen allerdings mehr als 6 Stunden dafür. Machen Pause, tausende von Fotos und genießen den Tag.
Ein herrlicher Platz, wir stellen unseren Scudo unter Bäumen ab. Fast nichts mehr los auf dem Areal, 2 weitere deutsche Wohnwagen noch in unserem Bereich und das wars. Direkt hinter unserem Wagen, durch eine Hecke und über den Weg ist ein Containerhäuschen mit heisser Dusche und Toilette, Waschmaschine, Spülmöglichkeit.. einfach ideal. Hier werden wir nun 9 Tage bleiben.
Auf dem Platz sind mehrere Wasserkräne mit Becken mit Kaltwasser. Das Erste , was wir machten war, Vogelscheiße aus Rapallo von unserer Hutze abwaschen. Irgendwie muss das Federvieh Kirschen gefressen haben.
Danach allmählich Zeltaufbau , gemütlich Abendbrot um dann früh in unseren Schlafsack zu klettern.
Camping Valdeiva
Do.2.10. Bonnasola und Sestri Levante
Am nächsten Morgen , nachdem wir die schmerzhafte Feststellung machten, dass es hier von kleinen, flinken Mücken nur so wimmelte und wir auch etliche Stiche hatten, besorgten wir uns "Autan", damit wir sie uns vom Körper halten konnten. Dann ging es wieder auf die Aurelia. Wir fuhren wir mit EL-Scudo die hier extrem kurvenreiche, Strasse nach Bonassola, wo wir einen Stadtbummel bei herrlichstem Sonnenschein machten und unsere Füsse im Mittelmeer badeten. Ein Eis war natürlich auch noch drin.

Nachdem wir erfahren hatten, daß der nächste Supermarkt (COOP) in Sestri Levante war, machten wir uns am nachmittag auf den Weg.
Nachdem wir endlich die Einfahrt des Supermarktes gefunden hatten, unser Navi wußte nicht, daß der ganze Ort anscheinend nur aus Einbahnstrassen bestand, gings ans Shoppen. Für die Hin- und Rückfahrt benutzten wir die Autostrada, die Maut kostete und bezahlten 4€ für beide Richtungen. Für heute war unser Bedarf an Serpentinen gedeckt und nach der gebirgigen Strecke der Aurelia waren wir froh, einfach mal durch die Landschft zu gleiten.
So gab es zum Abendessen belegte Brote mit italienischem Käse und Wurst. Der Abend kam schnell, es wurde empfindlich kalt und wir verbuddelten uns wieder im Schlafsack
Fr. 3.10. La Spezia
Heute hat El-Scudo Pause. Ein besonderer Servic des Campingplatzes ist ein Shuttleservice der Gäste zum Bahnhof von Deiva Marina fährt.
Diesen nutzten wir, um mit dem Zug nach La Spezia zu fahren.
Wir sind in der Stadt ein Wenig gebummelt und haben den über mehrere Strassen hinweg gehenden großen Wochenmarkt besucht, an dem es regionales Obst ,Fisch und vor Allem Kleidung in allen Facetten, Tischdecken, Socken, Handyzubehör etc. gibt. Ulli hat seitdem eine neue Handtasche. In einer kleinen Pizzeria in der Einkaufstraße aßen wir eine leckere Pizza bei herrlichstem Sonnenschein bummelten durch den Park zum Hafen und fuhren zum späten Nachmittag mit dem Zug bequem zurück nach Deiva Marina-Bhf.,
von wo wir nach einem Anruf bei der Rezeption auch schnell abgeholt worden sind.
Nach diesem wunderschönen Ausflug dauere es nicht mehr lange, bis uns die Müdigkeit überfiel und wir, mit etlichen Mückenstichen mehr , in unsren Schlafsack krochen und von der beeindruckenden Landschaft Liguriens mit ihrem klaren, azurblauen Wasser träumten.
Sa. 4.10. Deiva Marina
Für heute nahmen wir uns nichts so anstrengendes vor.
Wir beschlossen auf den Wochenmarkt in Deiva Marina zu gehen, bzw. den Shuttle am Vormittag dorthin zu nehmen. Dort empfing uns ein großer Parkplatz mit Händlern der näheren Umgebung- Naturalien aus eigenem Anbau, eine Hähnchenbraterei, 2 Fischwagen und zwei Käsewagen und Händlern mit italienischen Haushaltswaren.
So kauften wir frische Zutaten für eine leckere Minestrone (àla Klaus) . Hierfür suchten wir auch noch eine Metzgerei, die wir im hintersten Winkel des Ortes fanden. Der Laden war klein und der Chef verkaufte seine Waren selbst mit Humor und guter Laune. Wir kauften zwei Saltimbocca ( in Speck eingewickelte Hühnerroulade) und zwei Knochen für die Suppe.
Nachdem wir via Shuttle-Bus zurück am Platz waren, bereiteten wir eine superklasse leckere Minestrone zu, die wir am Abend verspeisten.
Schade nur, dass die Sonne so schnell unterging und die Nacht so rasend da war, denn das Wetter bereitete uns große Freude. Nicht nur uns, sondern auch den zahlreichen Mücken. Wir hatten am gesamten Körper Stiche das Autan versagte auf ganzer Linie.
So.5.10. Cinque Terre
Heute planten wir eine Besichtigung der "Cinque Terre", eine Ansammlung von 5 Dörfern die bis 1925 nur über enge Straßen und steile Pfade oder über das Meer erreichbar und somit quasi von der Aussenwelt abgeschnitten waren. Ab dann gab es die Eisenbahn und 4 der Dörfern bekamen einen Bahnhof.
Seit 1997 gehören Monterosso, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Unser Ausflug begann mit dem Shuttlebus bis zum Bahnhof Deiva Marina, dann mit dem Zug bis Monterrosso. Dort buchten wir ein Ausflugsschiff, welches uns von der Meerseite aus die Dörfer zeigte, die kunterbunt eng am Fels übereinander und eng aneinander auf Felsvorsprüngen gebaut wurden.
An jeder Anlegestelle des Schiffes strömten Touristen aus und ins Boot und man konnte aus der Entfernung viele Menschen durch und um die Dörfer herumwuseln sehen.
Wir blieben auf dem Schiff bis zur letzten Anlegestelle in Portovenere, ein kleiner Hafen nach den Cinque Terre. Dort besichtigten wir den Hafen, liefen an der Hafenpromenade entlang und genehmigten uns einen Kaffee und ein Eis. Danach war auch schon Zeit, das Schiff zurück zunehmen um uns auf den Heimweg zum Camping zu machen. Wir hatten bestes Wetter und genossen den Trip, zumal es zu meinen' " mal-gesehen-haben-wollen" Zielen gehörte.
Es gäbe viel zu erzählen aber die Bilder der Orte sagen mehr als tausend Worte. Einfach einmalig !!.
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